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RTF-Teilnahme trotz schlechten Wetters

9. September 2003 - Am Sonntag hat mit Tanja Woitaschek bei kühlen 17 Grad Celsius Lufttemperatur und Nieselregen nur eine Vertreterin der Radsportteams Glinde an der Radtourenfahrt (RTF) in Hamburg-Lohbrügge teilgenommen.

"Ich wahr wohl die einzige Vertreterin vom Radsport-Glinde-Team, die sich per Fahrrad nach Hamburg-Lohbrügge aufmachte."

"Ich wollte eigentlich nur mal gucken, was da so los ist. An der Anmeldung traf ich aber viele nette Leute und das Wetter beruhigte sich auch, also entschied ich mich doch zu fahren."

"Ich klemmte mich gleich nach dem Start hinter die Abraham-Schinken-Trikots. Schon bei Kilometer 18 gab's fast eine Massenkarambolage. Ein Bauer hatte seinen Jeep in einer abschüssigen Kurve quer auf dem Weg abgestellt, um ein Gatter zu öffnen."

"Vorne brülle jemand 'Vorsicht!' Alle stiegen in die Eisen. Jetzt weiß ich: Auch ein neues Rennrad hat einen nicht zu unterschätzenden Bremsweg! Ein Glück, dass ich (noch) ohne Klicks fahre, so konnte ich vom Rad abspringen und landete wohlbehalten im rechten Grünstreifen."

"Tourenteilung Großensee, Ja! Nein! Ja! Nein! Doch!!! Ich schlug die 115 Kilometer ein."

"Plötzlich war ich alleine auf weiter Flur. Die Schinken-Trikots waren weg. Ich hatte einen Moment zu lange gezögert. Bei Sprenge hatte ich sie aber wieder eingeholt. Die Teilstrecke kannte ich schon von der Rahlstedt-RTF, und von unserer üblichen Sonntags-Trainingsroute. Ich weiß jetzt auch, dass selbst Eichede auf einem Hügel liegt!"

"Nach der Kontrolle 1 fuhr ich bis Krontrolle 3 leider völlig alleine. Ich ertappte mich dabei etwa alle 300 m auf den Tacho zu stieren, die Strecke zog sich. Ich stellte den Tacho schließlich auf Tageszeit und ließ mich erst am Ziel von der Kilometerleistung überraschen. Die Sonne schien jetzt die ganze Zeit. Zum Glück war die Straße inzwischen abgetrocknet, sonst hätte ich mich den Escheburg-Abhang nicht mit 53 km/h runter getraut."

"Die Vierlande begrüßten mich mit Gegenwind - wie üblich. Der Hügel zur Fachhochschule Hamburg-Bergedorf war jetzt nur noch ein kleiner Fisch mit über 100 Kilometern in den Waden."

"Am Ende sah mein Rad aus, als hätte ich bei Paris-Roubaix teilgenommen."

"Bis auf die etwas nervige Rausleitungen aus der Stadt (Ampeln!) eine lohnende Tour."

"Wir haben alles gehabt: Kopfsteinpflaster, Hügel, Gegenwind, Sonne, gute Verpflegung. Da kann man sich für den Preis nicht beschweren. Ein schöner Abschluss der hiesigen RTF's."

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